Chemiker

Als Schüler angefertigte Skizze des Citronensäurezyklus, der eine zentrale Rolle im Stoffwechsel lebender Zellen spielt – und meine jugendlichen Ideen für einen späteren Beruf womöglich beflügelte.

Des Lebens Wege führen oft,
zu Zielen, welche unverhofft.

Wenn schon der Vater und die Mutter Chemie studiert haben, dann wird auch der Sohn Chemiker. So die landläufige Meinung – der Apfel fällt ja bekanntlich nicht weit vom Stamm. Ich habe zwar auch dasselbe Studium absolviert, aber Chemiker bin ich dann doch nicht geworden.

Als Kind wollte ich Gärtner werden (und natürlich auch, wie viele andere Buben, mit einem großen Feuerwehrauto fahren). Nach der Volksschule war die Musik für mich ein „starker Kandidat“.

Mein Interesse an Naturwissenschaften war schon damals vorhanden, aber es galt der Biologie. Während ich auf der Maturareise meines Bruders am Rücksitz des Autos mitfahren durfte, las ich mit 15 Jahren „Knaurs Tierreich in Farben“, anstelle die vorbeiziehende Landschaft Bulgariens und der Türkei anzusehen. Der Vater saß am Steuer und ärgerte sich, weil ich mich einer Lektüre über niedere Tiere widmete.

Zu anderer Gelegenheit meinte er, seine Söhne sollten nur ja nicht Chemie studieren (an eine konkrete Begründung dafür kann ich mich nicht erinnern). Die Mutter hielt sich zur Frage der Studienwahl zurück; sie war nicht musikalisch, hätte mich aber wohl gern als Cellisten gesehen.

Wunschziel Biochemie

Die Matura rückte näher und damit auch die Wahl des Berufswegs. Die chemischen Institute gehörten noch zur Fakultät für Philosophie (von der heutigen Fakultät für Lebenswissenschaften war in den 1960-er Jahren noch lange nicht die Rede). Wer sich für Chemie als Hauptfach interessierte, konnte nur zwischen Diplom- und Lehramtsstudium wählen.

Ein Studium der Biochemie sei aber in Aussicht, erfuhr ich von Insidern.

Studienplan Chemie

Am 4. Juni 1969, also kurz vor den finalen Schulexamen, schrieb ich einen Brief an Otto Hoffmann-Ostenhof, Inhaber der Lehrkanzel für Biochemie an der Universität Wien, und fragte an, „inwieweit der Studiengang bis zum Doktorat für Biochemie (?) gesichert“ sei; meine Vorstellung von dem Studium sei, „das Biologiestudium, das vielleicht nicht die heute erforderlichen biochemischen Grundlagen vermittelt, zu ersetzen durch einen Lehrgang, der zuerst gründliche theoretische Kenntnisse vermittelt, um dann praktische Anwendungsmöglichkeiten zu bieten: Ist diese Vorstellung richtig?“. Ich sollte im kommenden Herbst zwischen einem künstlerischen und einem naturwissenschaftlichen Studium gewählt haben.

Brief Hoffmann Ostenhof

Am 9. Juni 1969 kam eine ausführliche, persönlich gehaltene Antwort des Professors: Ab nächstem Semester laufe eine Spezialausbildung für Biochemiker an, aber: „Wir arbeiten ohne gesetzliche Grundlagen“. Dennoch möchte er sagen, „daß ein geordnetes Studium der Biochemie bis zur Erreichung des Doktorats an meiner Lehrkanzel auf jeden Fall gesichert ist“.

Weiters machte er mich darauf aufmerksam, dass ein „ernsthaftes Studium der Biochemie kaum eine gleichzeitige intensive Beschäftigung mit der Musik zuläßt“, er habe sich vor vielen Jahren in einer ähnlichen Situation befunden wie ich jetzt.

Ich entschied, im Hauptfach Chemie zu inskribieren und wählte die „neue Studienordnung“ (was damals möglich war), in der Hoffnung, mich später auf das Fach Biochemie spezialisieren zu können.

Chemie und Musik im Doppelpack

Auf eine Fortsetzung meines Musikstudiums wollte ich nicht verzichten, entgegen dem Rat des Professors Hoffmann-Ostenhof. Wie es noch oft in meinem späteren Leben der Fall sein sollte, setzte ich also „auf zwei Pferde“.

Dass der Studienplan mit Stand 1968 nicht meinen Vorstellungen entsprach, weil das Wort Biochemie nur ganz am Rande darin vorkam, nahm ich in Kauf.

Dabei hatte mich Hoffmann-Ostenhof auch auf die Hochschule für Bodenkultur verwiesen. Warum ich dort nicht genauer recherchiert habe? Vermutlich lag es an den damals eher praxisorientierten Lehrgängen, die von vornherein eine Spezialisierung bedingten – für mich war jedoch die „reine Wissenschaft“ im Fokus, konkret: die naturwissenschaftliche Grundlage des Lebens.

So begann ich im Oktober 1969 mit dem Studium der Chemie an der Universität Wien. Auf diese Weise hielt ich mir sowohl eine spätere Spezialisierung in Biochemie offen als auch die Option, in den pharmazeutischen Betrieb des Vaters einsteigen zu können.

Die ersten Semester waren in der Sache trocken, theoretisch und teilweise langweilig. Eine gefürchtete Hürde war die Prüfung in physikalischer Chemie durch Professor Johann Breitenbach. Er stellte jedem Kandidaten grundsätzlich nur eine einzige Frage. Entweder man wusste die richtige Antwort oder man flog durch. Viele Studentinnen und Studenten sind an ihm gescheitert und gaben deswegen das Studium auf. Ich hatte Glück und kam auf Anhieb durch.

Dafür ließ mich bei Oskar Friedrich Olaj durchsausen, ebenfalls bei einer Prüfung in physikalischer Chemie (später sollte ich jahrzehntelang mit ihm musizieren).

Da ich mich für die neue Studienordnung entschlossen hatte, waren – über die Mindestzahl von zehn Semestern für das Diplomstudium hinaus – zahlreiche Praktika und Prüfungen zu absolvieren; im alten System dagegen hatte es nur wenige, große Prüfungen gegeben.

Beide Systeme haben Vor- und Nachteile, ich fand damals, dass ich mit vielen Vorlesungen und neuen Freifächern flexibler sei – so konnte ich mehrere botanische und biochemische Lehrveranstaltungen belegen.

Eines der biochemischen Praktika ist mir in schauriger Erinnerung: Ich sollte vom Schlachthof in St. Marx ein Rinderherz holen, um daraus ein Enzym zu isolieren. Als Gastronom sollte ich 15 Jahre später noch oft in die schönen, alten Hallen fahren, um Fleisch einzukaufen; heute sind sie devastiert.

Ich kam damals in aller Früh, ich glaube kurz nach vier Uhr, im Schlachthof an. Zahlreiche Rinder standen kurz angebunden auf nacktem Boden und blickten starr vor sich hin. Einem korpulenten Mitarbeiter in weißem Kittel erklärte ich mein Anliegen und erntete einen eher geringschätzigen Blick; aber er gab mir immerhin einen Wink, wohin ich gehen sollte.

Dort wurde gerade ein Stier geschlachtet. Ein Schuss, und das Tier fiel um. Mit großen Hacken wurde der mächtige Rumpf zerteilt, wenig später hatte ich ein warmes Herz in der Hand; es blutete und zuckte. Ich packte es in meine Kühltasche und machte mich auf dem Weg ins Labor.

Eigentlich hatte ich mir Biochemie anders vorgestellt. Aber das Sezieren von Leichen im Medizinstudium dürfte auch nicht erbaulich sein. Gleichwohl war es eine lehrreiche Erfahrung. Auf meine weitere berufliche Entscheidung hatte sie keinen Einfluss.

Als ich später in die Studienrichtungsvertretung gewählt worden war, konnte ich mitverfolgen, dass ein Doktoratsstudium für Biochemie noch lange nicht absehbar war, es war von einem Studienzweig lediglich die Rede, allerdings mit schwer durchschaubaren bürokratischen Wirrnissen.

Menschen sind oft
wichtiger als Pläne.

Maßgeblich für die Wahl meiner Diplomarbeit war die Begegnung mit Heinz Falk, einem hochgewachsenen, freundlichen und sehr kompetent wirkenden Chemiker, der in der organisch-chemischen Abteilung von Professor Karl Schlögl über die Chemie der Pyrrole forschte.

Pyrrole sind Bestandteile vieler komplexer Verbindungen im Stoffwechsel, beispielsweise von Photorezeptoren wie dem Phytochrom; Lichtreize und Lichtlänge steuern Änderungen in den Molekülen und beeinflussen dadurch das Keimen von Samen, die Bildung von Blüten und das Ergrünen von Blättern.

Das war ein Thema nach meinen Vorstellungen. Dass ich am organisch-chemischen Institut arbeiten würde und nicht am biochemischen, spielte keine Rolle, entscheidend war mein Interesse für die Aufgabenstellung. Ich suchte bei Falk um eine Diplomarbeit an. Sie bekam den Titel „Konformationsanalytische Studien an Pyrromethenderivaten“ und wurde nach acht Monaten im September 1974 fertig gestellt, also im zehnten Semester meines Studiums und nur 14 Monate nach meiner Diplomprüfung in Violoncello.

Im folgenden ein Auszug aus meinen schwer lesbaren Aufzeichnungen über chemisch-synthetische Versuche auf dem Weg zur Diplomarbeit:

Die konkrete Arbeit bestand aus der organischen Synthese bestimmter Moleküle und nachfolgender spektrokosopischer Analyse (dabei kamen die ersten Kernresonanzspektrometer (NMR) ebenso zum Einsatz wie Röntgenphotoelektronenspektroskope – eines der hochmodernen Ungetüme befand sich auf der Technischen Universität am Getreidemarkt).

Diplomarbeit Beurteilung Diplomarbeit

Ich zögerte nicht lang mit der Entscheidung, auch die Doktorarbeit anzuschließen und beim Thema zu bleiben. Nur kurz flackerte die Idee auf, anstelle der Dissertation ein Studium der Rechtswissenschaften „anzuhängen“, aber die Frage wurde von mir nicht ernsthaft durchdacht, soweit ich erinnern kann.

Die über 120 Seiten lange Dissertation mit dem Titel „Zur Laktam-Laktim-Tautomerie bei Gallenfarbstoffen“ (das sind Abbauprodukte von pyrrolhaltigen Verbindungen) wurde im Juni 1976 beendet, also weniger als zwei Jahre nach der Diplomarbeit (womit ich in meinem Jahrgang der Schnellste im Hauptfach Chemie war).

Dissertation

Ohne Bürokrat
kein Doktorat

Nun fehlte nur noch die abschließende Prüfung – das sogenannte Rigorosum – und die Verleihung der Urkunde. Üblicherweise ist das eine reine Formsache. Aber ich hatte mich für die neue Studienordnung entschieden und die dafür erforderliche gesetzliche Basis ließ auf sich warten. Gerade erst war der Studiengang für das Diplomstudium offiziell in Kraft getreten, die Studienordnung für das Doktorat dagegen war vom Wissenschaftsministerium noch nicht frei gegeben. Streng genommen hätte ich nicht einmal zum Rigorosum antreten dürfen.

Studentenvertreter

Vorerst war ich der einzige, den das konkret traf. Als Vorsitzender der Studienrichtungsvertretung hatte ich mich bei einigen Professoren zwar unbeliebt gemacht, aber es gab auch andere, die das Engagement schätzten. Einer davon war Giselher Guttmann, Professor für Psychologie und damals Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät (die im Zuge der Studienreform im Jahr 1975 aus der Philosophischen Fakultät herausgelöst worden war).

Im Zuge dieser Umwälzung war ich vorübergehend auch als Fakultätsvertreter tätig, im Mittelbau war Reinhard Krepler aktiv, der später Direktor des Wiener AKH wurde, und Giselher Guttmann war der Capo bei den Professoren.

Erst beim Durchblättern der Korrespondenz aus zahllosen Sitzungen der damaligen Kommissionen zeigt sich das Ausmaß an Arbeit, die ich in den freiwillig gewählten Job als Studentenvertreter gesteckt habe. Ohne Einsatz des dabei seit dem Jahr 1971 angeeigneten Knowhow hätte ich womöglich noch viel länger auf meine Promotion warten müssen.

Ich ersuchte den Dekan um eine Lösung. Guttmann entschied, das Rigorosum ohne Doktoratsstudienordnung abzunehmen. Das war ein mutiger Schritt, den ich dankbar annahm. Ich legte das Rigorosum mit Auszeichnung ab. Jetzt fehlte „nur noch“ die Promotion samt amtlicher Urkunde (die ungefähr so wichtig ist wie der Führerschein fürs Autofahren).

Schon ein Jahr vorher hatte ich vorausschauend Kontakt mit Vertretern des Wissenschaftsministeriums aufgenommen. Aber die Mühlen der Bürokratie mahlten langsam und konfus.

Schließlich schrieb ich am 4. Oktober 1976 einen Brief an die Frau Bundesministerin Hertha Firnberg.

Brief an BM Firnberg

Am 5. November 1976 wurde der Studienplan für das Doktorat in der Studienrichtung Chemie mit Erlass genehmigt und am 24. November erhielt ich die erste Urkunde eines Doktors nach der neuen Studienordnung vom Rektor der Universität überreicht (im amtlichen Register wurde für meine Urkunde aus unerfindlichen Gründen die fortlaufende Nummer 2 vergeben).

Einige Arbeiten aus meiner Studienzeit wurden in Fachzeitschriften veröffentlicht:

Beim Vater in der Chemofux

Am 1. Juli 1976 bekam ich vom Vater einen Vertrag als Chemiker im Ausmaß von 20 Wochenstunden. Ich sollte vorwiegend im Labor tätig sein und unter anderem Analysenverfahren für Wirkstoffe in pharmazeutischen Präparaten quantitativ bestimmen.

Chemofux Vertrag

Die nachfolgende undatierte Notiz an Irmgard, die zweite Frau des Vaters, gibt einen Einblick:

Im Spätherbst gab es Auseinandersetzungen zwischen Vater und mir, die ich an dieser Stelle nicht näher beschreibe, weil sie ins Private gehen, das nicht Gegenstand dieser Berichte ist.

Nach Beratung mit meinem Bruder Thomas beschloss ich, das Unternehmen nach nur sechs Monaten Aufenthalt zu verlassen.

Da damals noch der Wehrdienst fehlte, sprach ich beim Ergänzungskommando des Bundesheeres vor und suchte um einen Einrückungsbefehl so rasch wie möglich an.

Jobsuche als Wehrdiener

Der militärische Dienst dauerte von 4. Jänner bis 31. August 1977, ich rüstete im Range eines Gefreiten in der Landesverteidungsakademie in der Stiftskaserne ab.

In dieser Zeit bewarb ich mich bei vielen Dutzend Unternehmen im In- und Ausland, da waren chemische und pharmazeutische Konzerne von Hoffmann La Roche bis Unilever ebenso dabei wie andere Jobs, die ich in Stellenanzeigen gefunden hatte. Das Ergebnis war ernüchternd.

Der Waschmittelkonzern Procter&Gamble bot mir einen Job für das Marketing von Produkten an, was mich jedoch nicht interessierte.

Die renommierte Firma Biochemie Kundl suchte Mitarbeit im technologischen Bereich, allerdings zum sofortigen als das interessante Angebot eintraf, arbeitete  ich aber schon in Paris, siehe weiter unten.

Im übrigen kamen nur Absagen.

Zu Beginn des Studiums hatten mir viele Bekannte vorausgesagt, als Chemiker könne ich zwischen lauter tollen Angeboten wählen. Aber nach der Erdölkrise 1973 hatte sich die Lage deutlich verändert. Bis Ende der 1970-er Jahre verlief die wirtschaftliche Entwicklung turbulent, einschlägige Jobs wurden abgebaut.

Oder war ich zu ungeduldig und anspruchsvoll?

Postdoc in Paris.

Inzwischen hatte mein „Doktorvater“ Heinz Falk ein sogenanntes Postdoc angeregt, das ist ein befristeter wissenschaftlicher Aufenthalt, meist im Ausland, um weitere Erfahrungen sammeln zu können. Konkret ging es um ein Stipendium des französischen Staates für eine wissenschaftliche Arbeit in Saclay südlich von Paris.

Leiter war der österreichische Chemiker Wilhelm Guschlbauer, Bruder des bekannten Dirigenten. Falk schrieb eine Empfehlung, ich sprach beim französischen Kulturattaché am Lobkowitzplatz vor, bewarb mich und nach einigem hin und her erhielt ich ein Stipendium für vier Monate, das dann bis Ende Februar 1978 verlängert wurde.

Das Thema war spannend. Es ging um Nucleoside, das sind Bausteine der RNA und DNA (also des Erbguts), die aus zwei ringförmigen Molekülen bestehen; eines davon enthält ein Stickstoffatom, das andere ist ein Zuckermolekül (eine sogenannte Pentose).

Es sollten im Labor chemische Varianten von Nucleosiden hergestellt werden, die, vereinfacht gesagt, anstelle eines Wasserstoffatoms ein Fluoratom trugen, und zwar an einer ganz bestimmten Position (dort, wo es einen charakteristischen Unterschied zwischen DNA und RNA gibt).

Dahinter stand die Hypothese, dass solcherart veränderte Substanzen gegen virale Infektionen wirksam sein könnten.

Die chemische Arbeit war komplex und es wäre unverfroren gewesen, in der geplanten Zeit meines Pariser Postdocs einen maßgeblichen Erfolg auf diesem Gebiet erzielen zu wollen. Genau genommen, war das Projekt aber dennoch ein Misserfolg, denn die Substanzen, die herzustellen waren, ließen sich trotz zahlreicher Anläufe nicht von Verunreinigungen trennen lassen – was Voraussetzung für weitere Untersuchungen gewesen wäre.

Auch die Ausstattung der Labors schien der schwierigen Materie nicht wirklich angemessen – das für meine Versuche erforderliche Adenosin besorgte und bezahlte ich selbst, sonst hätte ich mit Experimenten nicht mal beginnen können.

Dennoch möchte ich die Zeit in Saclay nicht missen, weil ich dort noch deutlicher lernte als zuvor bei Heinz Falk, wie schwierig organisch-chemische Synthese sein kann und dass man nicht selten Dutzende von Versuchsanordnungen braucht, um nur einen einzigen Schritt weiter zu kommen (der sich später genauso gut als Sackgasse entpuppen können).

Davon abgesehen, genoss ich Paris in vollen Zügen: Es war nicht nur das erste Mal, dass ich für ein paar Monate im Ausland lebte, sondern auch noch in einer Metropole mit unvergleichbarer Vielfalt von Angeboten und einzigartigem Flair. So trennte ich mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge von Paris.

Die Rückkehr nach Wien sollte gleichzeitig meinen Abschied von der Laufbahn als Chemiker markieren: Am 1. März 1978 trat ich einen Job in der Bundeswirtschaftskammer an – siehe dazu den Beitrag „Kämmerer“.